Accession number
BVAL-901713
-
Common crop name
bay laurel -
Genus
Laurus -
Species
nobilis -
Species authority
L. -
Plant family
Lauraceae -
Life form
perennial -
Acquisition date
20110325 -
Country of origin
Austria -
Biological Status of accession
Traditional cultivar/landrace -
Collecting/acquisition source
Market or shop -
Type of germplasm storage
Field collection -
Multilateral System Status
No -
AEGIS-Status
No
characterisation & evaluation data
-
Leaf shape
kurz gestielt, einfach, ungeteilt, länglich-lanzettlich bis elliptisch, an beiden Enden zugespitzt -
Leaf surface
immergrün, ledrig, kahl, oberseits glänzend -
Leaf margin
ganzrandig bis kraus gewellt -
Flower colour
weißlich, leicht gelb oder grünlich -
Flower structure
1-häusig, getrenntgeschlechtlich, radiärsymmetrisch (strahlig; die Blüte lässt sich durch mindestens 3 Symmetrieebenen in je 2 gleichwertige Hälften teilen) mit 4 Perigonblättern, im unteren Teil zu einer kurzen Röhre verwachsen, männliche / zwittrige Blüten: 12 in 3 Wirteln angeordnete Staubblätter, Staubbeutel sich mit Klappen öffnend, weibliche Blüten: 4 unfruchtbare Staubblätter (Staminodien), 1 oberständiger Fruchtknoten mit kurzem Griffel und 3-kantiger Narbe -
Inflorescence
kurz gestielte, achselständige, büschelige Dolde -
Drug
Gewürzpflanze: Blätter und Früchte; Volksarzneipflanze: Lorbeerblätter (Lauri folium), bestehend aus den vorsichtig getrockneten Laubblättern von Laurus nobilis L.; Lorbeerfrüchte (Lauri fructus), bestehend aus den reifen, getrockneten Früchten von Laurus nobilis L. -
Fruit
glänzende, blauschwarze Beere -
Smell
aromatisch -
Smell
aromatic -
Taste
würzig-bitter -
Taste
spicy and bitter -
Notes
Gefährlichkeitsgrad: wenig oder kaum giftig (+), hautreizend, allergieinduzierend -
Constituents
ätherisches Öl (u.a. 1,8-Cineol, Linalool, a-Terpinylacetat, Aceteugenol, Methyleugenol, Geraniol, a-Pinen, a-Phellandren, ß-Pinen, ß-Phellandren, Limonen, Terpin-4-ol, a-Terpineol, Eugenol, ß-Elemen, E-Caryophyllen), Alkaloide (Isochinolin- und Aporphinalkaloide: Boldin, Launobin, Reticulin), Sesquiterpenlactone (u.a. Costunolid, Dehydrocostuslacton, Eremanthin, Laurenobiolid, Zaluzanin D), organische Säuren (Essig-, Isobutter-, Valerian- und Capronsäure), Flavonoide (u.a. Quercetin, Kämpferol, Rutin, Leucocyanidin) -
Notes for description
Bei Hellweg Micheldorf gekauft -
Application
VOLKSMEDIZIN: Lorbeerblätter und -früchte als verdauungsanregendes, antiseptisches (desinfizierendes), appetitanregendes, durchblutungsförderndes Mittel; Lorbeeröl: bei Verstauchungen, Prellungen, rheumatischen Beschwerden; KÜCHE:Lorbeerfrüchte und -blätter als Gewürz -
Stem
Baum oder Strauch mit schwarzer Borke, wechselständig beblättert -
Therapy
bei Hautallergie Arztbesuch ratsam -
Intoxication
Nach dem Genuss von Lorbeerblättern können Cheilitiden (Lippenentzündung ) und Stomatitiden ( Entzündung der Mundschleimhaut) auftreten. Bei Köchen treten gelegentlich Lorbeerblatt-Allergien auf. Da die allergenen Eigenschaften beim Kochen nicht verloren gehen, können auch nach Genuss von Speisen, die mit Lorbeer gewürzt wurden, generalisierte Ekzeme auftreten. -
Look-alikes
mit anderen Loorbeer- (Laurus-) Arten, dem Kalifornischen Lorbeer (Umbellularia californica), der Lorbeerkirsche/ Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) -
Distribution
Heimat: Mittelmeergebiet, Vorderasien; in Mitteleuropa als Kübelpflanze; frostempfindlich -
Preparation
Lorbeeröl: 1 EL kalt gepresstes Ölivenöl über ca. 100g Lorbeerfrüchte, verschlossen an der Sonne ca. 6 Wochen stehen lassen, abgießen und den Sud auspressen
Holding Institute
AUT001
Austrian Agency for Health and Food Safety Ltd. - Department for Plant Genetic Resources
4020
Linz